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ersten Kontakt mit der Flamencoszene hatte ich als Kind bei meinen
alljährlichen Ferien in Südfrankreich und der Camargue. Ich liebte die
Bilder und Farben der Tänzer und Musiker aus der Gitane-Szene in Stes Marie
de la mer. Im Jahr 1988 begann ich selber Flamenco zu tanzen. Für mich ist
es eine Fantastische Mischung von Liebe zum Flamenco, Ausdruck, Tanz und
Musik, aber auch eine Freundschaft und Verbundenheit in der Gruppe, die ich
über alles schätze und die für mich unentbehrlich geworden sind. Ich
interpretierte viele Jahre fröhliche, lustige Tänze wie Alegrías besser als
die melancholischen und tieferen Themen des Flamenco. Vor etwa drei Jahren
tanzte ich erstmals eine Soleares solo und ich spürte, dass ich mit den
Jahren die Fähigkeit gewann, auch ernstere Tänze zu tanzen. Ich liebe unsere
Proben und dort die Möglichkeit zu haben all die Gefühle wie Fröhlichkeit,
Glück, Liebe aber auch Trauer, Wut und Melancholie, die mich auch im Alltag
begleiten, in all den verschiedenen Tänzen auszudrücken und in Bewegung
umzusetzen.
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